Versicherungen für Freizeitsportler
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Versicherungen für Freizeitsportler

Versicherungen für Freizeitsportler – Bereit für die Wintersportsaison?

Die Wintersportsaison beginnt und Urlauber kennen das Risiko: Sportunfälle sind keine Seltenheit und schnell passiert. Die Probleme können langwierig sein. Welche Versicherungen für Freizeitsportler wichtig sind, erfahren Sie hier.

Versicherungen für Freizeitsportler - Bereit für die Wintersportsaison? Die Wintersportsaison beginnt und Urlauber kennen das Risiko: Sportunfälle sind keine Seltenheit und schnell passiert. Die Probleme können langwierig sein. Welche Versicherungen für Freizeitsportler wichtig sind, erfahren Sie hier.
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Unfälle im Skiurlaub

Jeder fünfte Sportunfall passiert beim Skifahren, wie aus Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Laut Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) haben sich in der Saison 2017/18 zwischen 42.000 und 44.000 deutsche Skifahrerinnen und Skifahrer so auf Pisten verletzt, dass sie ärztlich behandelt werden mussten.

Unfälle im Freizeitsportbereich sind schnell passiert, nicht nur beim Skifahren, sondern auch beim Fußball, Tennis oder Reiten. Und die Unfälle ziehen häufig längere Probleme nach sich.

Oft haben die Sportler nicht nur mit eigenen langwierigen Verletzungen zu kämpfen. Wer andere Personen schädigt, muss auch für die Folgekosten aufkommen. Der richtige Versicherungsschutz ist daher wichtig. Neben der Krankenversicherung, die in Deutschland ohnehin Pflicht ist, gibt es für Sportler noch weitere wichtige Policen.

Privathaftpflicht

Die Privathaftpflicht übernimmt die Kosten bei Schäden ein, die Versicherte einem Dritten zufügt. Gerade bei Personenschäden können diese so hoch sein, dass sie für viele Menschen den finanziellen Ruin bedeuten würden. Daher ist eine private Haftpflichtversicherung für Freizeitsportler unverzichtbar. Diese gilt in der Regel weltweit.

Doch aufgepasst: Wer eine ausgefallene Sportart betreibt, sollte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen seiner Versicherungsgesellschaft überprüfen, ob die Privathaftpflicht im Schadensfall auch tatsächlich einspringt. Unfälle beim Skifahren decken die Policen in der Regel ab. Das Gleiche gilt für Radfahrer.

Beim Surfen kommt es auf den Tarif an. Bei der Allianz sind beispielsweise Schäden an Dritten, die durch die Nutzung von eigenen oder fremden Surfbrettern sowie Kite-Geräten bis 30 Metern Seillänge entstehen, selbst im Basis-Tarif mitversichert. Bei der Axa müssen Surfer dagegen die Leistungspakete M oder L wählen, im Leistungspaket S besteht kein Versicherungsschutz. Wer sicher gehen will, was sein Tarif im Detail abdeckt, sollte bei seiner Versicherung nachfragen.

Erfahren Sie mehr über die Privathaftpflichtversicherung

Wassersportversicherung

Nicht in jedem Fall reicht die private Haftpflichtversicherung aus. Eigentümer von Booten mit großer Segelfläche und starker Motorleistung benötigen beispielsweise eine separate Bootshaftpflicht-Versicherung. In einigen Ländern ist der Nachweis einer solchen Versicherung sogar verpflichtend, etwa in Spanien, Griechenland oder Kroatien.

Unfallversicherung

Eine der wichtigsten Versicherungen für Freizeitsportler, ist die private Unfallversicherung. Wer Sport treibt, setzt sich immer einem Verletzungsrisiko aus. Oft tut er das auf eigene Gefahr. Der BdV empfiehlt daher den Abschluss einer privaten Unfallversicherung – vor allem, um gegen die finanziellen Folgen von dauerhaften Schädigungen abgesichert zu sein. Die Versicherung leistet bei einer verbleibenden Invalidität entweder eine vereinbarte Einmalzahlung und beziehungsweise oder eine Rentenzahlung.

Bei Abschluss der Unfallversicherung sollten Verbraucher klären, ob ihre Sportart auch tatsächlich versichert ist. Skifahren, Surfen oder Tauchen ist meist kein Problem. Drachenfliegen ist aber häufig ausgeschlossen. Passiert der Unfall indes beim Schul- oder Betriebssport, ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig. Auch Berufssportler, Piloten und Teilnehmer von Motorsportrennen brauchen eine spezielle Versicherung.

Mehr über die private Unfallversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Unabhängig davon, ob jemand viel Sport treibt oder nicht, raten wir zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Gerade auch nach Sportunfällen zahlt die Versicherung die vereinbarte Rente, wenn die verunglückte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Zwar übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für Behandlung und Reha. Auch gibt es über sie eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Wer aber längerfristig bei der Arbeit ausfällt, dem hilft nur die BU.

Auslandsreisekrankenversicherung

Wer Sport im Ausland treibt, sollte zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Sie übernimmt Kosten für eine Heilbehandlung im Ausland, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht gedeckt sind. Ebenso wichtig ist, dass der Krankenrücktransport abgedeckt ist. Die Kosten für diesen Rücktransport übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht.

Versicherungspakete für Freizeitsportler

Oft gibt es für Sportler auch komplette Versicherungspakete. Der Verband Deutscher Wassersportschulen (VDWS) bietet beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Versicherungskonzern Axa Wassersportversicherungen an, die eine Haftpflicht-, Kasko- und Unfallversicherung kombinieren.

Ein solches Komplettpaket lohnt sich aber nur, wenn die einzelnen Bausteine nicht schon über andere Versicherungen abgedeckt sind. Ein Beispiel: Wird die Sportausrüstung aus dem Hotelzimmer gestohlen, übernimmt das in der Regel die Hausratversicherung.

Sprechen Sie uns einfach an und wir finden für Sie die beste Lösung.

Total Consulting Versicherungsmakler GmbH

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